Egal, ob im Sommer bei der Grillparty, auf dem Oktoberfest im Bierzelt oder während der Halbzeit im Fussballstadion – eines darf nicht fehlen: Die heissgeliebte Wurst! Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine Bratwurst, Currywurst oder ein Wienerli handelt – ist doch alles Wurst! Wir haben über die Herkunft dieses beliebten Sprichwortes nachgeforscht.

Wenn uns etwas egal ist, dann sagen manche von uns gerne „das ist mir Wurst“. Diese Gleichgültigkeitsäusserung tauchte schon sehr früh auf. Bereits im Jahre 425 v. Chr. verwendete der Grieche Aristophanes diese in einer Komödie. Denn schon in der Antike ass man viel Wurst.
Wenn die alten Schlachter und Metzger nicht wussten, was sie mit den Fleischresten anfangen sollten, haben sie diese einfach in eine Wurst verarbeitet.
So entstand die genannte Redewendung für Personen, die eben nicht genau wissen, was zu tun ist oder denen die Sache gleichgültig ist.
Doch wie bei den meisten Redewendungen liegen verschiedene Deutungsversuche vor.
Zu vermuten wäre nämlich auch, dass es sich lediglich um die Gleichartigkeit handelt, die sich bei der Wurst an beiden Enden zeigt. An welchem Ende man anschneidet, ist eben auch „wurst“.
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