Eins ist klar: Niemand verrichtet gerne Sisyphusarbeit. Aber was bedeutet eigentlich dieses merkwürdige Wort? Wir klären auf.
Gemäss griechischer Mythologie war Sisyphos der König der antiken Stadt Korinth. Er war sehr schlau und machte sich das zu Nutze, indem er die griechischen Götter austrickste. Nachdem er den Todesgott Thanatos mehrfach überlistet und den Göttervater Zeus verraten hatte, musste er letztendlich für seine Sünde büssen. Er wurde in die Unterwelt gezwungen, um einen riesigen Steinbrocken einen Berg hinaufzurollen. Da der Stein extrem schwer war, rollte er immer wieder hinunter und Sisyphos musste ständig von vorne beginnen. Sisyphos hat es somit nie geschafft, den Stein bis zur Bergspitze zu bringen.
Tausende von Jahren später verwenden wir den Begriff Sisyphusarbeit noch immer für sinnlose, mühsame und nie ans Ziel führende Tätigkeiten. Manche von uns empfinden es sogar als Strafe – genauso, wie es auch bei dem guten alten Sisyphos der Fall war.
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